FLÄCHENRAUSCHEN | Dreier&Hanousek - Brigitta Heidtmann - Lothar Janssen
Am Sonntag, den 1. November 2026, eröffnen vier KünstlerInnen aus Krefeld/Düsseldorf ihre erste gemeinsame Ausstellung im Kunsthaus Troisdorf. „Flächenrauschen“ haben sie ihr Projekt genannt, bei dem Bezüge von Raum und Fläche, Überlagerungen und Transformationen sowie lineare Gefüge in Malerei, Grafik und Skulptur auf sehr individuelle Weise umgesetzt werden.
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie wird um 11.00 Uhr von Tanja Gaspers, Kulturdezernentin der Stadt Troisdorf, eröffnet. Zur Einführung spricht die Kölner Künstlerin und Kuratorin Dr. Christiane Rath.
Städtische Galerie Troisdorf im Kunsthaus, Mülheimer Str. 23, 53840 Troisdorf
Dauer der Ausstellung: 1.11.2026 – 29.11.2026
Geöffnet samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 14 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0 22 41 – 12 61 581
Finissage: SO 29.11.26, 11 Uhr
Die KünstlerInnen
DREIER&HANOUSEK
nutzen in ihrer Malerei abstrakte Formen, um Brüche und Umbrüche der Realität visuell in einem kollaborativen, prozesshaften Dialog zu untersuchen. Durch gezieltes Setzen von Licht, vielschichtige Überlagerungen und offene Kompositionen entsteht der Eindruck unendlicher Erweiterbarkeit, oft an der Schnittstelle zwischen technologischen Rastern und freien organischen Strukturen. Das Krefelder Künstlerpaar Petra Dreier & Michael Hanousek schafft komplexe Bildgefüge, in denen das Zusammenspiel von analoger Malerei und medialer Transformation im Fokus steht.
BRIGITTA HEIDTMANN
entwickelt aus Linie und Fläche räumliche Objekte, die in Kontakt zur Umgebung treten, auch konkreten Raumeigenschaften, wie beispielsweise vorhandenen Rohren oder Leitungen. Sie nutzt profane Materialien, deren reduzierte, „entkleidete“ Bauweise Offenheit bewahrt. Durch modulare Konstruktion entstehen flexibel angelegte räumliche Körper, die in ihrer Formensprache auf Wandel und Veränderbarkeit verweisen, während sie zugleich Ruhe und Konzentration ausstrahlen.
In der gegenwärtigen Werkreihe werden vorgefundene Hölzer zu großen räumlichen Bögen gefügt, die Wand und Boden miteinander verbinden. Zu Gruppen arrangiert, bilden sie ein einerseits lineares, andererseits raumbildendes Ensemble, welches die Wandfläche auszumessen, abzutasten, zu rhythmisieren scheint. Die temporär angelegten Positionen lassen an musikalische Sequenzen und ihre Instrumente denken, welche Schwingungen im Raum erzeugen.
Neuere Wandarbeiten nehmen eine Position zwischen Rahmen und Objekt ein. Ihre „Regalstruktur“ beherbergt verschiedene flächige Werke, etwa Zeichnungen, Holzschnitte oder geometrische Scheiben.
LOTHAR JANSSEN
lässt sich auf Zufälliges, Gefundenes ein. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist das Experiment, das Ungeplante, das Überraschende: Abklebungen, mehrschichtige Übermalungen, durch Abdrücke entstehende Strukturen und mit der Rakel gezogene Farbflächen gehen ein Spiel miteinander ein.
Seit 2023 bilden grafische Arbeiten einen gestalterischen Schwerpunkt. Monotypien mittels Gewebestrukturen, Naturmaterialien und freien Strukturelementen schaffen das Grundgerüst - mit Acrylfarben gedruckt auf Transparent-, Zeichen- oder Plotterpapier. Durch das Zusammenspiel von gelenktem Zufall mit freien, expressiven Strukturen und den geometrischen beinahe gegensätzlichen Formelementen mit fester Ordnung entsteht ein spannungsreiches, aber ausbalanciertes Spiel zwischen Fläche, Farbe und Raum.
Am Sonntag, den 1. November 2026, eröffnen vier KünstlerInnen aus Krefeld/Düsseldorf ihre erste gemeinsame Ausstellung im Kunsthaus Troisdorf. „Flächenrauschen“ haben sie ihr Projekt genannt, bei dem Bezüge von Raum und Fläche, Überlagerungen und Transformationen sowie lineare Gefüge in Malerei, Grafik und Skulptur auf sehr individuelle Weise umgesetzt ...
Ort:
Kunsthaus Troisdorf
Mülheimer Str. 23
53840 Troisdorf
Sa.: 15 - 18 Uhr, So. 11 - 14 Uhr
sowie zu den Veranstaltungen
Kunsthaus Troisdorf