GROSSE SYMPHONIEN - KLEINE BESETZUNG | BEETHOVEN - WÖLFL – ENSEMBLE ALTERA PARS

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Das Duell │ Beethoven – Wölfl
Große Symphonien – kleine Besetzung

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) 

Ouvertüre aus „Die Geschöpfe des Prometheus“ Op.43 (1801) in Transkription von Girolamo Masi (1825) für Flöte, Streichquartett und Kontrabass



Joseph Wölfl (1773 – 1812)

Symphonie in g-Moll Op. 40 mit Widmung Luigi Cherubini (Entstehungszeit 1802) in Transkription von G. Masi (1825) für Flöte, Streichquartett und Kontrabass


Largo

Menuetto - allegro

Andante con moto

Allegro vivace
 


Pause




Ludwig van Beethoven 

Symphonie 2 in D - Dur op. 36 (1801 – 1802) in Transkription von G. Masi für Flöte, Streichquintett und Kontrabass

Adagio – allegro con brio

Larghetto
Scherzo. allegro
Allegro molto

Eintritt: 15,- EUR, ermäßigt: 10,- EUR.
Einlaß: 19:30 Uhr.

Der zu seinen Lebzeiten höchst anerkannte Komponist und Pianist Joseph Wölfl und der drei Jahre ältere Ludwig van Beethoven haben sich in den Wintermonaten 1798/99 in Wien zu einem sogenannten Klavier-Duell getroffen. Der Ausgang des Duells war nicht ganz klar, die Pianisten/Komponisten waren zu unterschiedlich. “Wölfls Spielweise erscheint als apollonisch- klar im Gegensatz zu Beethovens dionysisch-unberechenbarem Ausdruckspiel“, so ein zeitgenössischer Zuhörer. Das Wiener Publikum liebte derlei Gesellschaftsspiele, bei denen Künstler gegeneinander traten. Man hatte danach unendlichen Diskussionsstoff für die Gespräche im Salon.

Nun haben die Mitglieder des Ensembles „Altera pars“ in der British Library die Transkriptionen des Zeitgenossen G. Masi von Symphonien Wölfls und Beethovens für sieben Spieler gefunden, die vermutlich seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts nicht mehr aufgeführt wurden.
Damals diente die Gepflogenheit, große symphonische Werke für kleinere Besetzungen zu adaptieren, einerseits dazu, diese Musik einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Anderseits brachte der Wechsel vom orchestralen Musizieren hin zu kammermusikalischer Gestaltung neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten hervor. In Fall der Bearbeitungen durch G. Masi sind die Transkriptionen keine Vereinfachung, sondern eher eine Verdichtung der musikalischen Tonsprache. „Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst“ hat Fr. Liszt im gedruckten Vorwort zur Klavierpartitur der 5. Sinfonie geschrieben. Seiner Meinung und der vieler seiner Zeitgenossen nach sollte man also sehr überzeugt und wissend sein, um sich erlauben zu dürfen in das Heiligtum der Beethovenschen Schöpfungen einzugreifen. G. Masi hat in diesem Sinne sehr kreative Lösungen gefunden, wie man ohne ein großes Orchester symphonische Musik in kammermusikalischer Besetzung effektiv zum Leuchten bringen kann.
In dem Konzert werden zwei Symphonien – eine von Wölfl und eine von Beethoven – erklingen. Ganz in der Tradition des Wiener Salon-Duells erhält das Publikum also die Gelegenheit, zwischen einem klingenden Apoll und einem musikalischen Dionysos abzuwägen.


Altera Pars

Polina Gorshkova - Flöte
Edi Kotlyar – Violine
Adrian Bleyer – Violine
Angel Munos-Vella – Bratsche
Anna Kadama - Bratsche
Pavel Serbin - Cello
Eva Euwe - Kontrabass

Das Ensemble „Altera Pars“ (auf Deutsch: Andere Seite) ist ein internationales Ensemble mit dem Hauptsitz in Köln. Die Ensemblemitglieder sind führende Solisten europäischer Orchester auf historischen Instrumenten u.a.: Concerto Köln, Orchester Wiener Akademie, Hofkapelle München, Akademie für Alte Musik Berlin und auch musikwissenschaftlich tätig.
Hauptanliegen des Ensembles sind Aufführung und Erforschung verlorener oder vergessener Werke von Komponisten des 18. – 19. Jahrhunderts. Entsprechend findet viel Vorarbeit in Archivsuche und Manuskriptstudium statt.
Zu den Erfolgen des Ensembles gehören 2 CDs mit Ersteinspielungen: „Les Barbares Galantes“ (2021) und „A Liefelong Journey“ (2023) (mit Positiver Kritik in internationaler Fachpresse und Sendungen u.a. auf: SWR, rbb, WDR, HR2, Deutschlandfunk, Stephansdom.at und ORF.at); 
eine vielgelobte Konzertreihe im Oldenburger Schloss; zahlreiche Konzerte u.a. bei renommierten Festivals in Estland (Tallinn early music Festival), Österreich, den Niederlanden (Gergiev-Festival Rotterdam) und in Deutschland (Telemann Festspiele Magdeburg, ZAMUS Köln, WDR-Funkhauskonzerte) etc.
Im Mai 2025 hat Ensemble die dritte CD mit symphonischer Musik von wiederentdeckten Komponisten im Deutschlandfunk für CPO-Label aufgenommen.
Ensemble Besetzung variiert sich von 3 bis 24 Person, was eröffnet ein reiches Repertoire des 18. bis frühen 19. Jahrhunderts.



Das Duell │ Beethoven – Wölfl
Große Symphonien – kleine Besetzung

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) 

Ouvertüre aus „Die Geschöpfe des Prometheus“ Op.43 (1801) in Transkription von Girolamo Masi (1825) für Flöte, Streichquartett und Kontrabass



Joseph Wölfl (1773 – 1812)

Symphonie in g-Moll Op. 40 mit Widmung Luigi Cherubini (Entstehungszeit ...

Ort:

Kunsthaus Troisdorf

Mülheimer Str. 23

53840 Troisdorf

Öffnungszeiten

Sa.: 15 - 18 Uhr, So. 11 - 14 Uhr
sowie zu den Veranstaltungen

Kunsthaus Troisdorf

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Veranstaltungsort

Kunsthaus Troisdorf

Das Kunsthaus Troisdorf versteht sich als Mittelpunkt der freien Kunst- und Musikszene in Troisdorf und Umgebung und bietet auf einer Gesamtfläche von über 1.000 qm mit 9 Künstlerateliers und 3 Musikräumen ausgezeichnete Arbeitsmöglichkeiten für Musiker und Künstler. Mit der Städtischen Galerie im Erdgeschoß bietet das Kunsthaus auf knapp 200 qm erstmals einen exponierten Ausstellungsraum für zeitgenössische bildende Kunst in der Stadt, der gleichzeitig als Konzert- und Veranstaltungssaal dient.

Neben der Verbindung von Atelier-/Studioräumen und einem repräsentativen Aussstellungs- u. Veranstaltungsraum unter einem Dach steht die Kunstvermittlung sowie der Kunstsparten übergreifende Austausch zwischen Künstlern, Musikern und anderen Kulturschaffenden im Mittelpunkt des Hauses. Die Ausstellungen in der Städtischen Galerie des Hauses vermitteln dem interessierten Publikum einen breiten Einblick in anspruchsvolle Positionen der Gegenwartskunst – regional, national als auch international.

Das Kunsthaus Troisdorf steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Institutionen, Vereinen und Unternehmen in vielfältiger Weise für Besuche, Führungen und Veranstaltungen offen. Einen besonderen Stellenwert soll dabei die Zusammenarbeit mit den Schulen und die Jugendarbeit haben.

Die Verbindung von Kunst und Wirtschaft und die Kooperation mit den Unternehmen in der Region ist dem Kunsthaus Troisdorf ein zentrales Anliegen. Dazu gehört u. a. die Vermittlung von Kunstprojekten zwischen Künstlern und Unternehmen und die Entwicklung innovativer Förder- und Kooperationskonzepte. Mit Frank Baquet (Fotokunst), Jette Jertz, Marc Kirschvink, Rolf Mallat, Beata Obst, Lena Reifenhäuser, Masoud Sadedin, Mirjam Wingender (Malerei), der Stipendiatin Lena Heeschen, den Bandprojekten Dephaze und Sonic Heads sowie den Einzelmusikern Yavuz Duman und Siavosh Sadedin (Musik) sind 18 Künstler/innen und Musiker in den Ateliers/Studios des Kunsthauses aktiv.

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